DMI-System

DMI = Desktop Management Infrastructure

DMI verwaltet Arbeitsplatzrechner (DMI-Clients), die ihr System über das lokale Netz vom DMI-Server booten.

  • Das Betriebssystem der Clients wird zusammen mit den installierten Applikationen zentral auf dem DMI-Server verwaltet.
  • Als Client-Betriebssysteme können Windows, Linux, Solaris, BSD etc. eingesetzt werden.
  • Der DMI-Server stellt jedem Client sein(e) System(e) zur Verfügung.

Eigenschaften

  • Die Clients beziehen ihr System vom zentralen Server
  • Sie kommen ohne eigene Festplatte aus
  • Die Verarbeitung der Programme erfolgt auf den Clients
  • Der Server ist nur für die Verwaltung der Clients zuständig
  • Ein Client erhält lediglich eine Systemkopie
  • Änderungen am System eines Clients sind beim nächsten Bootvorgang wahlweise verfügbar oder werden entfernt.

Vorteile unseres Ansatzes

  • DMI überlässt den Clients die volle Verfügbarkeit über ihr System, während  klassische Virtualisierungs-Systeme einen Hypervisor benötigen, der die komplette Funktionalität der VM überwacht.
  • Der DMI-Server beschränkt seine Kontrolle zwischen den Sitzungen auf das Management der System-Abbilder (Images).
  • Das nach individuellen Bedürfnissen erstellte Master-Image kann innerhalb weniger Minuten auf die Clients virtuell verteilt werden.
  • Die Clients können die ungebremste Power ihrer Hardware ohne den Überbau einer VM nutzen, was eine deutlich höhere Leistung bei gleicher Hardware gegenüber einer Virtualisierungslösung ermöglicht.
  • Die Virtualisierung des DMI beschränkt sich auf nur noch eine Komponente: die Festplatte(n). Das heisst, dass die „lokale Festplatte“, also üblicherweise „C:\“, auf einem Server liegt und dadurch für den Client nur noch „virtuell“ vorhanden ist.
  • Es entfallen die Beschränkungen, die allen VM-Lösungen innewohnen wie z.B. die Unmöglichkeit einer direkten Nutzung von Ports (Dongles!) oder spezieller proprietärer Hardware (teure Grafikkarten).
  • DMI ermöglicht den Einsatz von Thin Clients mit:
    • geringeren Anschaffungskosten,
    • reduziertem Stromverbrauch,
    • weniger Aufwand für Hard- und Softwaresupport.
  • Die GreenUnit DMI ist die perfekte Verschmelzung der Leistungsfähigkeit klassischer Desktopsysteme mit der flexiblen zentralen Verwaltung von Virtualisierungs-Lösungen.

Unterschiede zu klassischen Remote Dektop Management Systemen (Aero RAT, Back Office etc)

  • Das DMI-System führt zu einer homogeneren PC-Landschaft, weil der Wildwuchs individuell installierter Software durch zentrale Verwaltung der Clients eingedämmt wird.
  • Die Administrierungskosten werden deutlich reduziert.
  • Updates werden nur noch auf einem Rechner installiert und bei Freigabe als neues Master-Image abgelegt.
  • Die Clients übernehmen automatisch bei Reboot die aktualisierte Software.
  • Für neue Clients entfällt der Installations-Vorgang der Software, da sie bei Anmeldung automatisch das aktuelle Image übernehmen.
  • Bei den Clients entfallen die verschleiß-anfälligen Festplatten, so dass die Lebensdauer der Clients erhöht wird.
  • Die Hardware der Clients kann flexibel an die Bedürfnisse der Arbeitsplätze angepasst werden
  • Über den DMI-Server werden automatisch alle Daten der Clients gesichert

Ausbaumöglichkeiten

Das Grundsystem des DMI-Systems besitzt folgenden Funktionsumfang:

  • Installations-Manager für Windows XP, Windows 7, Windows 8, 8.1, Ubuntu etc.
  • Infrastruktur zum Betrieb der festplattenlosen Client-Geräte
  • Schutz des Client-Betriebssystems vor Modifikationen nach Inbetriebnahme

Für das DMI-System stehen folgende Optionen zur Verfügung:

  • Option Sichere zentrale Benutzer- und Datenverwaltung
  • Schutz des Systems gegen Festplatten-Ausfälle (RAID 1,5,6)
  • Datenverzeichnisse eines Benutzers nicht für andere einsehbar
  • Gemeinsame Netzlaufwerke für alle Client-Geräte möglich
  • Anmeldung eines jeden Benutzers von jedem beliebigen Client-Gerät aus möglich

 

Option Sicherer Internet-Zugang

  • Zentraler Firewall
  • Zentraler Virenschutz
  • Höhere Geschwindigkeit (durch Cache)
  • Kontroll-Möglichkeiten:
    • Sperren von Domains
    • Protokollierung der Zugriffs-Historie (Client-spezifisch)

 

Option Datensicherung

  • Mirror-Server
  • Backup-Server